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Das basys-Haus von der BAU 2005 wurde als erstes regionales Musterhaus in Karlsruhe aufgebaut und hat seit 1.April 2005 mit den LUCIDO-Absorber-Elementen und den SCHÖB-Fensterelementen ein neues Gesicht. In den nächsten Wochen werden die Dämmfassaden ergänzt und der Innenausbau ausgeführt. Wir konnten bereits eine Reihe von weiteren Sponsoren in dieses Konzept einbinden, womit für das basysHaus die umfassende Gebäudedokumentation und Umweltbilanzierung sichergestellt wird.
Dauerausstellung der Präsenationsmodule in Karlsruhe
Neben dem basysHaus sollen mit den EURO-Messeständen die produktspezifischen Details gezeigt werden und mit den Ausführungs-Kalkulationen in der LEGEP-Datenbank hinterlegt werden.
Die EURO-Module werden im basys-Beratungszentrum von allen Beteiligten genutzt und betreut.
In regelmäßigen Vortragszyklen werden die Hersteller mit ihrem Außendienst und Verarbeitern in diese Zentren eingebunden. Gemeinsam werden allen Beteiligte ein regionales Marketing umsetzen, das neben den privaten Bauherrn vor allem auch die öffentlichen Entscheider erreichen soll.
Die basys-Projekte werden jeweils von einem basys-Koordinator vor Ort gesteuert, der die Projekte koordiniert und abwickelt. Das Ziel ist, mit den R-bilanzierten Produkten eine hohe Qualität und Transparenz im Bauwesen aufzuzeigen und mit der LEGEP-Gebäudebilanzierung zu dokumentieren. Damit weisen wir den Weg zu den europäischen und internationalen Normungen für die Bauprodukte- und Gebäudedeklarationen, wobei wir davon ausgehen können, dass alle Beteiligte dadurch ihre besondere Aufmerksamkeit erfahren werden.
basys-Konzept - regional, überregional und global
Das basys-Konzept basiert auf partnerschaftliche Synergien, die in planbaren Strukturen nachhaltige bilanzierte Baulösungen anbietet. Mit dieser Innovation zeigen die beteiligten Unternehmen ihre besondere Verantwortung und werden sich dadurch im Wettbewerb herausheben.
Vor diesem Hintergrund möchte die basysHaus GbR Eble-König-Krines ein regionales Pilotprojekt für nachhaltiges Bauen und Renovieren umzusetzen, das bundesweit multipliziert werden soll. Teil dieses Projektes sind neben dem basysHaus die EURO-Module mit denen die R-bilanzierten Produkte dargestellt und erläutert werden. Wie in der ARGE kdR-Info angesprochen, wird Herr Batholomäi auf der Hauptversammlung von ÖkoPlus AG den Prototyp präsentieren, den wir künftig allen R-bilanzierten Produzenten für die Dauerausstellung in den basys-Beratungszentren anbieten werden.
Wir möchten Sie in dieses Konzept dauerhaft einbinden und gemeinsam die Möglichkeiten der regionalen Umsetzung besprechen. Hierbei sind die Interessen aller Akteure zu ordnen und in der gebotenen Transparenz nach Außen zu transportieren. Durch die Einbindung im BAUTEAM sollen alle beteiligten Unternehmen und Personen die Möglichkeit haben, aktiv in der Akquisition tätig zu werden.
Das erste basys-Pilotvorhaben in Karlsruhe
Das erste basys-Pilotvorhaben soll in einem umfassenden Konzept sowohl Bauinteressierte als auch die Bauakteure an unser gemeinsames Thema heranführen und helfen die Marktanteile für nachhaltige Produkte auszubauen. Mit der VOLKSWOHNUNG Karlsruhe wurde ein gemeinsames Projekt besprochen, das im BAUTEAM die nachhaltigen Baukonzepte aufgreift und durch Schnittstellenoptimierung die beteiligten Unternehmen zu mehr Effizienz und Qualität anregen soll.
Das BAUTEAM-Verfahren
Der Bauteam-Gedanke kommt aus Holland und stellte eine Variante bzw. Alternative zum linearen Konzept Planung - Wettbewerb - Realisierung dar.
In der Regel sind am Bauteam beteiligt: alle Akteure, die zum Gelingen eines Bauproduktes beitragen, also
- Bauherr
- Architekt
- Ingenieure
- Sachverständige
- Projektsteuerung und Kostenkontrolle
- ausführende Firmen
- Produkthersteller, Materiallieferanten usw.
manchmal auch entsprechende Behörden und Sonderfachleute.
Es ist die konsequente Fortführung eines integralen Planungskonzeptes in die Realisierung mit Termin und Kostensicherheit, die idealer weise im sogenannten Bauteam stattfindet.
Hinzu kommt, dass im Bauteam mit einer Budgetierung gearbeitet wird.
Eine Baumassnahme wird vom Bauherrn/Investor zu einem marktfähigen Zielpreis taxiert. Über eine Qualitätsbeschreibung werden alle Kostenstellen des Produktes definiert und als Planungsbudget vorgegeben.
Im Bauteam findet frühzeitiger als sonst die Auseinandersetzung von Planung und Realisierung statt.
In einem offenen Prozess reagiert die integrale Planung auf die Realisierungsaspekte von Qualität, Termin und Kosten.
Dieser zielführende Prozess - alle arbeiten gemeinsam auf eine höchstmögliche Qualität zu niedrigen Kosten hin - ist für die Optimierung des basys - Siedlungsbausystems ein anstrebenswerter Prozess.
Das basys-Siedlungskonzept
Die Vorteile der Brettstapelbauweise kann anhand von konkreten Bauvorhaben, bzw. eines komplexen Siedlungsbauvorhabens mit unterschiedlichen Typologien vom freistehenden Punkthaus über das Doppelhaus, das Ketten- und Reihenhaus, den bis 3-geschossigen Geschoss-Wohnungsbau aufgezeigt werden. Die Weiterentwicklung des Brettstapelsystems kann idealerweise in Mischnutzungen wie Verwaltung, Dienstleistung und Infrastruktureinrichtungen wie Kindergärten als nachhaltiges Siedlungsbausystem ausgeführt werden. Dabei soll nicht nur ein fehlerfreies und kostengünstiges Bauprodukt als Ergebnis stehen, sondern auch die Planungsmethoden und Bauverfahren und Fügung der Baukomponenten als umfassendes Qualitätssicherungsverfahren mit dem R-Symbol dokumentiert und zertifiziert werden.
Die Erfahrung und Kompetenz aus dem basys-Forschungsvorhaben bei den Planern, die Verfeinerung der Brettstapelproduktion, die ständige Weiterentwicklung der R-bilanzierten Produkte können zusammen mit dem Qualitätsmanagement im BAUTEAM für den Städte- und Siedlungsbau ein optimales Ergebnis erreichen.
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