Das DBU-Bestand Projekt:


Institut für industrielle Bauproduktion (ifib)

Institut für industrielle Bauproduktion (ifib)
Prof. Dr. Niklaus Kohler
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Frau Dipl. Ing. Regina Walder
Definition Elemente, Katalogaufbau und Kooperationsplattform

Universität Karlsruhe (TH)
Fakultät für Architektur
Englerstr. 7
76 126 Karlsruhe,
Tel. : 0721 608 2166
Fax : 0721 608 6980
mail : niklaus@ifib.uni-karlsruhe.de

Das Institut für Industrielle Bauproduktion der Universität Karlsruhe ist seit 1984 in Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der industriellen Fertigungsmethoden, der Produkt- und Kommunikationsmodelle und der Energie- und Stoffflussbilanzierung tätig. (http://www.ifib.uni-karlsruhe.de/de/forschung/ es.html) Das ifib ist ein multidisziplinäres Forschungsteam aus Architekten, Ingenieuren und Informatikern. Es ist im Rahmen einer Vielzahl von interdisziplinären Forschungsprojekten der Universität Karlsruhe tätig (CAD-CAM Schwerpunkt Baden Württemberg, Softwarelabor der Universität Karlsruhe, Schwerpunkt Informationslogistik etc. Das ifib arbeitet auch direkt mit deutschen (YTONG u.a.), französischen (DUMEZ) und schweizerischen (FELIX u.a.). Industriepartnern und einer Vielzahl von Deutschen und europäischen Planungsfirmen. Im Rahmen des vorliegenden Projektes wird auf folgende Arbeiten aufgebaut:
Kommunikationsmodelle und virtuelle Unternehmen
(http://www.ifib.uni-karlsruhe.de/de/forschung/ips.html)
Bauplanungsprojekte als unternehmensübergreifende Unikatentwicklungen weisen eine hohe Komplexität und Dynamik auf. Dies resultiert unter anderem aus der Notwendigkeit einer intensiven Vernetzung der unterschiedlichen Planungsaspekte, der Vielzahl an Planungsbeteiligten sowie der Einbeziehung des Auftraggebers und auch zum Teil der Nutzer in den Zielfindungsprozeß. Die vorgeschlagene Planungsmethodik reagiert auf diese Eigenschaften unternehmensübergreifender Entwicklungsprojekte, indem sie die Planung als integrierte Gesamtleistung unterschiedlicher Fachrichtungen anstatt als Summe von separat zu optimierenden Einzelleistungen sieht. Ein zentraler Aspekt bei der Beherrschung der dabei auftretenden Komplexitäten sind flexible Kommunikationsstrukturen und leistungsfähige Koordinationsmechanismen. Im Projekt INTESOL (BMFT Verbundprojekt RETEx II / INTESOL Integrale Planung solaroptimierter Gebäude) wird hierfür der Ansatz verfolgt, alle Projektbeteiligten über die Bereitstellung einer projektspezifischen unternehmensübergreifende Kooperationsplattform zu integrieren. Diese Plattform bietet flexible und vielfältige Assistenz hinsichtlich einer ziel- und anforderungsbezogenen Vernetzung der notwendigen Kooperationsressourcen als auch durch vielfältige Kommunikations- und Koordinationsunterstützung. Strukturelle Grundlage der Kooperationsplattform ist dabei die Abbildung und Modellierung prozessorientierter Organisationsstrukturen über ein ins System integriertes "Organisatorisches Rapid-Prototyping". Diese basiert auf einem Kooperationsmodell, das vor dem Hintergrund innovativer Strukturkonzepte virtueller Unternehmensverbünde und integraler Planungsmethoden entwickelt wurde. Es ermöglicht den Beteiligten durch die Bereitstellung organisatorischer Gestaltungsfunktionen die Modellierung ziel- und anforderungsgerechte Strukturen über den gesamten Projektverlauf hinweg.



Prof. Kohler, Frau Walder


Verfasser Holger König (Stand 2003)